Auslegung zur Offenbarung

Veröffentlicht auf 5. Oktober 2018

Immer wieder wurde es an mich herangetragen, doch meine Bibelstundenreihe zur Offenbarung schriftlich zu Papier zu bringen. Auch in dem Wissen, dass es unzählige Auslegungsvarianten gibt, habe ich mir dennoch diese Mühe gemacht. Dabei habe ich den Schwerpunkt darauf gelegt, die Offenbarung zum einen wörtlich zu verstehen und auszulegen, zum anderen sie durch die Bibel selbst zu erklären. Mir ist die gesamtbiblische Schau wichtig.

Kapitel 1 beschreibt uns Jesus Christus, und in Kapitel 2+3 nimmt Johannes uns mit hinein in die Gegenwart der Gemeinde, gezeigt an 7 Beispielen. Aus ihnen können wir sehen, wie 7 Gemeinden zur damaligen Zeit aufgestellt waren, und daraus für uns heute lernen.

Meiner Überzeugung nach beschreibt uns die Offenbarung ab Kapitel 4 zukünftiges göttliches Handeln, das direkt nach der Entrückung aller Gläubigen beginnt. In Zusammenschau mit vielen anderen prophetischen Texten der Bibel habe ich die Texte der Offenbarung ab Kap. 4 ausgelegt. Dabei trenne ich zwischen dem alten – und den neuen Bund. Es ist meine Überzeugung von der Bibel her, dass Gott einen zukünftigen Plan auch für sein Volk Israel hat, und das muss in die Auslegung der Offenbarung einfließen. Anders gesagt: Die Gemeinde des Neuen Testamentes ist nicht die Fortsetzung des Alten Bundes. Ich belege es vor allem durch Römer 9-11. Die heutige Gemeindezeit (als besondere Gnadenzeit), ist in Gottes gesamten Heilsplan mit „hineingesetzt“ worden, und wird mit der Entrückung beendet sein. Dann wird sich Gott meiner Auffasung nach wieder seinem Volk Israel zuwenden. Was nach der Entrückung geschieht, beschreiben uns viele prophetische Teste in der Bibel, besonders aber Offenbarung 4-22.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit meinen Unterlagen beim Studium der Offenbarung

Auslegung zur Offenbarung

Geschrieben von Jörg Hartung

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